Merger von zwei Ölraffinerien und weiterer Downstream-Aktivitäten

Situation des Klienten:

Der Klient besaß zwei Raffinerien und weitere Downstream-Aktivitäten, die zusammengelegt werden sollten. Die Auslastung der Produktion sollte maximiert, die Produktion koordiniert flexibilisiert werden, um die kurzfristige Anpassung des Produktmix auf Änderungen in der Marktnachfrage zu ermöglichen. Hierdurch versprach sich der Klient eine signifikante Erhöhung der Profitabilität.

Vorgehen:

  1. Definition der strategischen Eckpunkte und der Ziele des neu geschaffenen Unternehmens.
  2. Kommunikation des Projekts, des Vorgehens, der eingebundenen Mitarbeiter und der Erfolge.
  3. Identifikation der Workflows (Finanzen, Produktion, Produktionssteuerung, Marketing und Vertrieb, HR und R&D)
  4. Benennung eines Change-Teams und eines Change-Leaders pro Workflow. Die Integration und Optimierung der Workflows wurde von den jeweiligen Change-Teams durchgeführt, die von uns gecoacht wurden.
  5. Coaching und Training der Change-Leader und der Change-Team-Mitglieder.
  6. Wöchentliche “Fishbowls”, in denen die Change-Leader ihren Kollegen den Fortschritt und die Erfolge in ihrem Kernprozess darstellten.
  7. Aufsetzen eines Maßnahmen- und Implementierungscontrollings.

Erfolgskritisch waren:

  1. Definition und Kommunikation einer klaren, nachvollziehbaren Strategie.
  2. Change-Leader als Multiplikatoren und Vorbilder.
  3. “Fishbowl” als Wettbewerbsarena der Change-Leader.
  4. Politische Opponenten mussten sich entscheiden: mitmachen oder gehen.
  5. Die besten Mitarbeiter erhielten die Themen mit dem größten Ergebniseffekt.
  6. Offener, fairer Prozess, kein Raum für Politik. Erfolgreiche Mitarbeiter waren für alle erkennbar und wurden ausgezeichnet.
  7. Frühe Erfolge und offene Kommunikation der Erfolge.